CDU-Stadtverband Idar-Oberstein

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CDU-Stadtratsfraktion besuchte die Polizeiinspektion Idar-Oberstein

polizei1Die CDU-Stadtratsfraktion besuchte die Polizeiinspektion in Idar-Oberstein, um sich vor Ort zu informieren, wie der polizeiliche Ablauf und das Tagesgeschehen in der provisorischen Dienststelle im OIE–Gebäude organisiert und umgesetzt wird.

Kriminaldirektor Norbert Hausen, der Leiter der Polizeidirektion Trier, der extra zu diesem Termin angereist war, begrüsste die CDU-Kommunalpolitiker und bedankte sich für deren grosses Interesse an der hiesigen Polizei. Nach einem Überblick über den Landesaufbau  der Polizei und speziell der Polizeidirektion Trier übergab er das Wort an Polizeihauptkommissar Joachim Hadrys, den stellvertretenden Leiter der Polizeiinspektion Idar-Oberstein. Dieser erläuterte anhand einer Präsentation die personelle Situation der Dienststelle, welche aktuell aufgestockt und damit nicht mehr auf Unterstützungskräfte der Bereitschaftspolizei – sogenannte Rotationskräfte – angewiesen ist Er zeigte an Statistiken die Schwerpunkte der Ermittlungen und die daraus resultierenden Aufklärungsquoten auf. Bei 65,4 Prozent läge die Aufklärungsquote aller begangenen Straftaten im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Idar-Oberstein (- die abschließende Bearbeitung liegt sowohl bei der Schutzpolizei als auch bei der  Kriminalpolizei). Die Straftaten der kleineren und mittleren Kriminalität, welche in der Bearbeitungszuständigkeit der Polizeiinspektion liegen, weisen eine Aufklärungsquote von 65,3 Prozent aus (Quelle: Kriminalitätsjahrbuch der PI Idar-Oberstein, 2016 veröffentlicht). Er wies darauf hin, dass auf einer Fläche von 391 km² 56.656 Einwohner zu betreuen seien. Damit umfasse der Zuständigkeitsbereich der PI Idar Oberstein in etwa die Hälfte der Fläche des Landkreises Birkenfeld. Die Verkehrsunfallfluchtentwicklung sei allerdings ansteigend, besonders bei den sogenannten Parkplatzremplern nähmen die Fallzahlen deutlich zu.

polizei2Der CDU-Fraktionsvorsitzende, Armin Korpus, bedankte sich für die Informationen aus erster Hand und führte aus, dass man mit dem Umzug der PI von Birkenfeld nach Idar-Oberstein sehr zufrieden sei und dass man dafür auch gekämpft habe. „Die Schmuck –und Edelsteinstadt braucht eben eine Polizeipräsenz vor Ort!“ Der Dank ging auch in Richtung der OIE, die die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hätten. Er hoffe, dass der geplante Umzug in das renovierte Politeigebäude, eigentlich schon für 2016 vorgesehen, nun tatsächlich im ersten Quartal 2018 stattfinden könne. Diesen Termin nannte Staatsminister Lewentz in einer Antwort auf die „kleine Anfrage“ der CDU-Landtagsfraktion in dieser Angelegenheit. „Dass sich die Umbaukosten mehr als verdreifachen, von 1,5 auf über 5 Millionen, sei dabei nur am Rande erwähnt, fügte Korpus hinzu!

Auf einem Rundgang durch die Dienststelle konnten sich die Christdemokraten ein Bild über Unterbringung und die Arbeit der dort eingesetzten Beamtinnen und Beamten machen. „Alle seien hochmotiviert, was die Aufklärungsquoten ja auch verdeutlichten,“ fasste Kriminaldirektor Hausen abschliessend zusammen. 

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